Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern für das große Vertrauen und das außerordentlich gute Wahlergebnis. Mit 16,4 % gegenüber 8,9 % bei der Kommunalwahl 2006 konnten wir einen enormen Stimmenzuwachs verbuchen. Die Fraktion im Kreistag konnte sich damit von 7 auf 13 Abgeordnete vergrößern. Im Kreisausschuss sind wir nun neben unserem hauptamtlichen Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Karsten McGovern mit zwei statt einem erhenamtlichen Kreisbeigeordneten vertreten.
Hier finden sie das Endergebnis der Kreiswahl 2011 mit Vergleich der Kreiswahl 2006 des Hessischen Statistischen Landesamtes sowie die Amtliche Bekanntmachung des Endergebnisses der Kreiswahl mit den Ergebnissen der einzelnen KandidatInnen (jeweils im PDF-Format).
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Greenpeace belichtet Marburger Energiepolitik
Greenpeace Marburg hat die Oberbürgermeisterkandidaten Egon Vaupel (SPD), Wieland Stötzel (CDU), Frank Kahle (Die Grünen), Henning Köster (Die Linke) und Jörg Behlen (FDP) zu ihren Energiekonzepten für Marburg befragt. Die Antworten hat Greenpeace in dem „Wahlkompass Energiepolitik“ zusammengefasst. Dieser soll Bürgerinnen und Bürgern Marburgs mehr Transparenz in ihren Wahlentscheidungen am 27. März ermöglichen. Begleitet wird der Kompass durch eine Unterschriftenaktion.„In den letzten Jahren wurden wichtige energiepolitische Initiativen in Marburg verhindert. Viele Marburger fühlen sich darüber nicht ausreichend informiert“, sagt Hanno Groth von Greenpeace Marburg zu der Idee einen Wahlkompass zu erstellen. „Im letzten Jahr hatten wir breite Proteste gegen Atomkraft. Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger fordert eine Wende in der Energiepolitik. Dafür brauchen wir lokale Lösungen.“Eine solche Lösung hätte in Marburg die Solarsatzung sein können. Eigentümer sollen verpflichtet werden bei baulichen Maßnahmen solarthermischer Anlagen zu berücksichtigen. Mit ihr hat die Stadt bundesweit einen Ruf in Sachen Klimaschutz erlangt. Bisher ist sie nicht in Kraft getreten. Ebenso wurde 2010 die Planung von Windkraftanlagen verhindert. CDU und SPD veranlassten die weitere Prüfung von Vorrangflächen abzubrechen. Das, obwohl der Landkreis Marburg-Biedenkopf bis 2040 eine vollständige Versorgung mit erneuerbaren Energien aus der Region anstrebt.
„Wer den Bau von Windkraftanlagen auf den Lahnbergen ablehnt, muss Position beziehen, warum Klimaverschmutzung und Atommüll die bessere Lösungen sind“, fordert Groth. Für den Bau von Windanlagen auf den Lahnbergen sammeln die Klimaschützer Unterschriften an Oberbürgermeister Vaupel. Darin wird er aufgefordert, sich für die Prüfung von Vorrangflächen für Windanlagen einzusetzen.
Die Unterschriften richten sich aber auch an die anderen Parteien. Immer wieder wurde die Ablehnung von erneuerbaren Energien mit fehlender Akzeptanz der Bevölkerung oder Folgen für den Tourismus begründete. Greenpeace möchte die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger für eine Energiewende sammeln und an die Politik richten. Auch nach den Wahlen will die Umweltschutzorganisation die Energiepolitik in Marburg begleiten.
Quelle und weitere Infos/Wahlkompass: Greenpeace Marburg
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KandidatInnenflyer/Kurzprogramm Landkreis Marburg-Biedenkopf
KandidatInnenflyer/Kurzprogramm Stadt Marburg
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Liste für die Kreistagswahl aufgestellt
Die ersten zwölf BewerberInnen der GRÜNEN Liste v.l.n.r.: Dr. Angela Thränhardt (11), Heinz Palz-Gerling (4), Sabine Matzen (9), Martin Bergmann (10), Dr. Karsten Mc Govern (2), Sandra Laaz (1), Margrit Kahler-Görg (5), Reiner Nau (12), Michael Meinel (8), Nadine Bernshausen (7). Es fehlen Sabine Schlegel (3) und Tomas Schneider (6); Foto: Barth
Auf ihrer Mitgliederversammlung am 10. November hat der Kreisverband Marburg-Biedenkopf seine Liste zur Kreiswahl am 27. März 2011 aufgestellt und verabschiedet. Als Spitzenkandidatin und Spitzenkandidat wurden Sandra Laaz und Dr. Karsten Mc Govern mit 92% und 88% der Stimmen gewählt. Die Liste umfasst 65 Kandidatinnen und Kandidaten und wurde durchgängig quotiert besetzt.
Hier die Kandidatinnen im Einzelnen
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Am 27. März 2011 ist Kommunalwahl
Ideen für den Landkreis
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Bahnverbindung muss besser werden!
Der Landkreis Marburg-Biedenkopf liegt in der Mitte Deutschlands und muss mit einem nur unzureichenden Bahnangebot leben. Wenn auf regionaler Ebene Verbesserungen bei den Verbindungen nach Frankfurt schon greifbar waren, hat es immer wieder von Seiten der Bahn oder des Bundes Einschnitte gegeben. Zuletzt hat vor allem die Verlegung der IC Zeiten zu verlängerten Fahrzeiten geführt und alle Verbindungen aus dem Takt gebracht.
Von der Schweiz lernen, fordern wir schon lange. Aber die Bundesregierung setzt seit Jahren mehr auf den Ausbau der schnellen Verbindung zwischen Großstädten als auf ein gut vernetztes und dadurch insgesamt beschleunigtes Zugangebot für alle.
Beim Umsteigen Bänderriss in Kassel
Wer von Marburg in Richtung Berlin fahren will, muss meist in Kassel umsteigen. Zwar ist der dortige Bahnhof Wilhelmshöhe einer der langen Wege und kalten Bahnsteige, aber wenn alles fahrplangemäß läuft, muss man sich ja nicht lange aufhalten. Wann läuft es aber fahrplangemäß? Viele Berlinfahrer sind das schon gewohnt, dass Ihnen der ICE vor der Nase wegfährt. Frustrierter Kommentar eines Berlinpendlers: „Das kennen wir schon zur Genüge“.
Anfang März hat auch der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern bei der Fahrt nach Berlin eine Verspätung aus Marburg gehabt und den Zug nach Berlin nur unter Einsatz seiner Gesundheit (nach dem Stolpern auf der Treppe erfolgte der Bänderriss) noch erreichen können. „Als Marburger fühlt man sich in der Bahnhackordnung als weniger wichtig“, drückt McGovern seinen Ärger darüber aus, dass die ICEs nicht auf verspätete Züge aus Mittelhessen mit 1 Mio. Einwohner warten.
Stuttgart 21 wirkt sich auch bei uns aus
Wer glaubt mit den Bahnhofsplanungen in Stuttgart haben wir nichts zu tun, hat sich getäuscht. Die für Stuttgart 21 veranschlagten Milliarden wirken sich bundesweit aus, indem für viele kleinere Maßnahmen z. B. entlang der Main-Weser-Bahn keine Mittel bereit stehen. So warten wir schon lange auf eine Erneuerung der Bahnsteige in Niederwalgern, die nicht nur für die Fahrgäste gefährlich, sondern auch für den Zugverkehr auf der Main-Weser-Bahn kapazitätsbegrenzend ist, da die Fahrgäste die Gleise queren müssen.
Mobilität ist ein Grundbedürfnis
Ein Viertel aller Haushalte in Deutschland gar kein Auto, Tendenz steigend. Bei den Studierenden ist der Anteil der Autobesitzer seit 1991 von 53 sogar auf 34 Prozent gesunken. Man geht davon aus, dass die Hälfte der Bevölkerung auf kein Auto zurückgreifen kann. Daher ist ein flächendeckendes und attraktives Bus- und Bahn-Angebot dringend erforderlich. Deshalb, und natürlich auch aus ökologischen ist ein flächendeckendes attraktives Angebot im ÖPNV und im Eisenbahnfernverkehr Ziel GRÜNER Verkehrspolitik.
In den vergangenen beiden Legislaturperioden ist es dank GRÜNER Beteiligung gelungen,
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in allen Teilen des Landkreises ein ÖPNV-Angebot mit einem (mindestens) 2-Stunden-Takt aufzubauen – auch abends und am Wochenende,
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die Bushaltestellen, besonders an den Schulstandorten, attraktiver zu gestalten,
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auf der Strecke Marburg-Biedenkopf-Bad Laasphe-Erndtebrück (Obere Lahntalbahn) die Fahrradmitnahme auszuweiten,
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den regionalen und überregionalen Schienenverkehr zu verbessern, insbesondere durch mehr umsteigefreie Verbindungen, z.B. durch den Mittelhessen-Express
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die Burgwaldbahn Marburg-Frankenberg zu modernisieren und zu beschleunigen und
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einen Fahrgastbeirat zur Stärkung der Interessen der Bus- und Bahnfahrgäste einzurichten.
In den kommenden Legislaturperioden wollen wir GRÜNE folgende Ziele umsetzen:
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Verbindungen auf der Main-Weser-Bahn verbessern: Stündliche Anbindungen an den Fernverkehr in Marburg, Frankfurt und Kassel; in Gießen und Friedberg passgenaue und schnelle Verbindungen Richtung Siegen/Köln, Fulda und Hanau.
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Servicepersonal, Fahrkartenverkauf, Steckdosen sowie genügend Platz für Gepäck und Fahrräder in allen Zügen, die auf längeren Strecken durch den Landkreis verkehren – egal, ob Nah- oder Fernverkehr.
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IC/EC-Zuschläge für RMV-Zeitkarten und -JobTickets an sämtlichen Automaten im Tarifgebiet, nicht nur am Schalter; langfristig Gültigkeit aller Verbundzeitkarten im Fernverkehr.
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Endlich zusätzliche S-Bahn-Gleise zwischen Friedberg und Frankfurt, um die Situation der Pendler zu verbessern.
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Weitere Beschleunigung und mehr Attraktivität für die Obere Lahntalbahn und Burgwaldbahn. Wiederinbetriebnahme der Strecke Frankenberg-Korbach für schnelle durchgehende Bahnverbindungen von Marburg nach Nordhessen und ins Sauerland.
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Moderner, attraktiver und barrierefreier Ausbau aller Bahnstationen im Landkreis.
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Fahrradparkhäuser, Radstationen bzw. vandalismussichere Abstellplätze für Fahrräder an Bahnhöfen und Haltestellen.
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Optimale Verknüpfung von Bus und Bahn überall im Landkreis: auch im Fall von Verspätungen und Zugausfällen dürfen UmsteigerInnen nicht »stranden«.
- Unterstützung von Mitfahrgemeinschaften um Park+Ride-Plätze besser auszulasten, z.B. im Rahmen von www.pendlerportal.de.
Für eine bessere Bahnverbindung:
Am 27. März GRÜN wählen!












