Kreistagsfraktion informiert sich über Altlastensanierung bei der Bundeswehr in Stadtallendorf

Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour besuchte die Kreistagsfraktion die Herrenwaldkaserne in Stadtallendorf. Schwerpunkt des Besuchs war, sich über den aktuellen Stand bei der Altlastensanierung des ehemaligen Wasag-Werkes in Stadtallendorf zu erkundigen. Dort müssen Überreste des ehemaligen Sprengstoff- und Munitionswerks beseitigt werden.

Vertreter des hessischen Baumanagements, des Regierungspräsidiums und des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums in Homberg (Efze) erläuterten, dass zunächst die „Füllstelle I“ für rund vier Millionen Euro saniert werde. Im Oktober werde dann ein Gesamtkonzept vorgestellt, das alle Flächen auf den Bundeswehrgeländen in Stadtallendorf, Neustadt und Kirtorf umfasse. Die Kosten der Sanierung wurden vorläufig mit rund 20 Millionen Euro beziffert

Man werde allerdings so lange sanieren, bis sich auch in der letzten Baggerschaufel keine Altlasten mehr befinden, so der Bundeswehr-Vertreter. Teile der Delegation informierten sich auch über die Soldaten der DSO in Afghanistan und sprach unter anderem die bekannte Problematik fehlender Betreuungseinrichtungen für Soldaten am Standort Stadtallendorf an.

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